Sonntag, 5. November 2017

Manchmal muss es laut sein...

Oder Kalt, oder schmerzen. Manchmal muss der Reiz ein extremer sein, um aus den Gedanken, die so schädlich sind, rauszukommen. Und manchmal, aber nur manchmal, da muss der Reiz überwältigend sein. Wenn nichts anderes hilft, ist es dann legitim, sich selbst zu verletzten? Oder ist es immer falsch? Ist es immer falsch, auch wenn man keinen anderen Ausweg findet? Wenn es die einzige Möglichkeit ist, wieder aus der Teufelsspirale rauszukommen?

Ich war schon in einer solchen Situation. Ich weiß nicht, ob ich jetzt eine Borderline-Störung habe, weil ich in einer extremen Hochstresssituation nur noch den Weg gesehen habe, mich selbst zu verletzten, oder einfach nur extrem reagiert habe.

Gerade versuche ich herauszufinden, welche Alternativen ich habe, anstatt mich selbst zu verletzten. Das nennt sich Notfallkoffer. Diese Technik habe ich in der Klinik kennen gelernt. Den versuche ich gerade für mich auszuarbeiten. Eventuell poste ich mal ein Bild dazu, aber das überlege ich mir noch.

Gerade geht es mir wieder schlechter. Schlafmangel, trübe Gedanken (aber noch nicht Lebensmüde), Unruhe. Allgemein einfach nicht gut.

Aber gerade in dieser Zeit soll ich mir etwas gutes tun. Also habe ich mir einen leckeren Tee gekocht, meine Lieblingsmusik laut aufgedreht und versuche, meine Stimmung und meine Gefühle hier niederzuschreiben.

Nun genieße ich weiter meinen Tee und werde mir nachher vielleicht ein Bad gönnen.




1 Kommentar:

  1. Liebe Verena, deine Ansätze sind doch schon super. Ich war lange nicht mehr bei dir zu Besuch, da es mir selber nicht so gut ging/geht. Ich hoffe es gibt bald mal wieder etwas Neues von dir und es geht dir ein bisschen gut.
    LG Alex

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